
Führung über den Alten Jüdischen Friedhof: Dresden als neue Heimat
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Der Alte jüdische Friedhof ist ein beredtes Zeugnis für die Wiederansiedlung von Juden in Dresden. Mit seinem Machtantritt 1694 hatte August der Starke das Land bewusst für Menschen aus anderen Ländern geöffnet. Damit schuf er die Voraussetzung für eine aufblühende kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Sachsens.
Auf diesem Rundgang werden jüdische Persönlichkeiten vorgestellt, die in dieser Zeit nach Dresden kamen und die Stadt für gut 200 Jahre wesentlich mitprägten: Dazu gehörten die Familien Kaskel, Gutmann, Elimeyer, Wolfsohn und Fiorino, die im Mittelpunkt dieses Rundgangs stehen.
Eine Veranstaltung des Sächsischen Musikvereins in Kooperation mit Hatikva e. V.
- Treff:
Alter Jüdischer Friedhof
Pulsnitzer Straße 12
01099 Dresden
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Johann Gottlieb Naumann
Der Dresdner Amadeus?!
Der Lebensweg des sächsischen Hofkomponisten Johann Gottlieb Naumann (1741–1801) führte von Dresden über Italien, Schweden und Dänemark immer zurück an den Dresdner Hof, wo er lebenslang verpflichtet wurde. Seine spannende Biografie und einige seiner herrlichen Kompositionen werden vorgestellt und beleuchtet.
- Mit Dr. Romy Donath (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

»Der unsterbliche Autor«. Ein Abend zu Leben und Werk des populärsten Dichters der Aufklärung
Christian Fürchtegott Gellert
»Berühmt zu werden, ist nicht schwer, man darf nur viel für kleine Geister schreiben; doch bey der Nachwelt groß zu bleiben, dazu gehört noch etwas mehr, als, seicht am Geist, in strenger Lehrart schreiben« – das schrieb Gellert in seinem Gedicht »Der unsterbliche Autor«. Die Werke Gellerts sind heute weitgehend vergessen. Zu Unrecht, meint der Leipziger Schillerverein und versucht, mit szenischen Lesungen und kleinen Spielszenen Gellert wieder ins Gedächtnis zu rufen.
- Mit Mitgliedern des Leipziger Schillervereins e. V. (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Leipziger Schillerverein e. V.

Führung über den Neuen Israelitischen Friedhof
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Im 19. und 20. Jahrhundert prägten Juden in Dresden wesentlich die Entwicklung dieser Stadt, bis diese fruchtbare Periode durch die Nationalsozialisten beendet wurde. Trotz schwerer Schäden durch den Bombenangriff 1945 blieben auf diesem Friedhof auch viele prachtvolle Grabstätten erhalten und erzählen von Familien, die sich bis 1933 besonders für diese Stadt engagierten. Sie prägten ihre Heimatstadt über viele Jahrzehnte kulturell, geistig und auch wirtschaftlich. Auf diesem Rundgang folgen wir den Geschichten – u. a. der Familien Arnhold, Klemperer, Gutmann, Joachimsthal und vieler anderer.
Eine Veranstaltung des Sächsischen Musikvereins in Kooperation mit Hatikva e. V.
- Treff:
Neuer Israelitischer Friedhof
Fiedlerstraße 3
01307 Dresden
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Paul Aron – ein jüdischer Musiker und Dresdner Konzertveranstalter
Zum Jahr der jüdischen Kultur
1886 wurde der vielseitige Komponist und Dirigent Paul Aron in Dresden geboren. Er studierte bei Max Reger und initiierte in Dresden die Musikreihe „Neue Musik Paul Aron“. 1933 floh er zunächst in die Tschechoslowakei, später nach Kuba und in die USA, wo er verstarb. Prof. Dr. Matthias Herrmann stellt Leben und Wirken des Komponisten vor.
- Mit Prof. Dr. Matthias Herrmann (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

»Auf die Barrikaden!«
Stürmische Ereignisse im Mai 1849 in Dresden
Im 19. Jahrhundert strebte das wirtschaftlich erstarkende Bürgertum nach mehr persönlichen Rechten, Freiheiten und politischer Mitsprache – auch in Dresden. Bilder, Dokumente und Berichte von Akteuren und Beobachtern schildern anschaulich und hautnah die Ereignisse des Jahres 1849 in Dresden.
- Mit Lutz Reike (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Catilina-Dramen im Umkreis der europäischen Revolution von 1848/49
Alexandre Dumas, Henrik Ibsen und Ferdinand Kürnberger schrieben im Kontext der europäischen Revolution sogenannte Catilina-Dramen. Lucius Sergius Catilina war ein römischer Verschwörer, der versucht hatte, mit Gewalt Macht zu erlangen und letztendlich scheiterte. Die traditionelle Perspektive auf den „Bösewicht“ erfährt in den literarischen Werken geradezu stufenweise eine Umwertung – allerdings nicht traditionslos: Im 18. Jahrhundert standen Prosper Jolyot Crébillon und Voltaire gegen Giambattista Casti und Antonio Salieri.
- Mit Dr. Jürgen Klose (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit der Dresdner Goethe-Gesellschaft e.V.

Die Faust war eine geöffnete Hand mit fünf Fingern
Lyrikabend anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur
Jehuda Amichai (1924 - 2000) gilt als einer der großen hebräischen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Gedichte handeln von Liebe, Verlust, Krieg und dem unerschütterlichen Glauben an den Menschen.
Mit »Die Faust war eine geöffnete Hand mit fünf Fingern« bringen seine Tochter Emanuella Amichai, der Schauspieler und Regisseur Bernhard Stengele und Robert Herrmann nun einen eindringlichen Dialog zwischen Israel und Deutschland auf die Bühne. Gemeinsam verbinden sie Poesie, Musik und persönliche Erzählung zu einem dichten künstlerischen Erlebnis.
Die hebräischen Originaltexte Amichais treffen auf ihre deutsche Interpretation durch Bernhard Stengele und schlagen so die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Erinnerung und Verantwortung. Robert Herrmann begleitet den Abend improvisatorisch am Klavier und öffnet einen musikalischen Raum, in dem Amichais Lyrik neu klingt.
- Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Carl Maria von Webers Verhältnis zum Judentum im Spannungsfeld von Vorurteil und Aufklärung
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Im 19. Jahrhundert war der Antisemitismus stark verbreitet. Auch einige Musiker und Künstler äußerten sich öffentlich antisemitisch – allen voran Richard Wagner. Dass auch Carl Maria von Weber und seine Familie antisemitisch eingestellt waren, wird vor allem in Webers angespanntem Verhältnis zu seinem Verleger Schlesinger deutlich. Prof. Dr. Schmuhl untersucht erstmalig die Quellenlage zu diesem Thema.
- Mit Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

»Ludwig Richter in Civitella«
Der Film behandelt die Italienreise des Künstlers 1824/1825. Der romantische Maler Ludwig Richter (1803- 1884) aus Dresden hielt sich von 1823 bis 1826 zu einem Studienaufenthalt in Italien auf. Nach zahlreichen Skizzen entstanden später im Atelier in Meißen 26 Gemälde mit italienischen Motiven, die heute in bedeutenden Kunstsammlungen zu finden sind. Der Film folgt den Spuren des Malers im mittelitalienischen Sabinergebirge an die Orte, die der Künstler zeichnete.
- Mit Ernst Hirsch
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

»Drei Haselnüsse für Aschenbrödel«
Das berühmte Märchen, welches auch in Moritzburg verfilmt worden ist, wird für Groß und Klein im Papiertheater-Format gezeigt. Das Kleine Salontheater Dresden hat die liebevolle Bearbeitung und Umsetzung des Märchens für das traditionelle Theater der Biedermeierzeit arrangiert.
- Mit Karl Gündel (Leitung)
- Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

»Der Weihnachtsabend« von Ludwig Tieck
Ludwig Tieck gilt als „König der Romantik“. Seine teils düsteren Geschichten regen zum Nachdenken an. Auch seine Weihnachtsgeschichte fasziniert durch eine Gratwanderung zwischen Realität, Fantasie und Erlösung.
- Mit Lutz Reike (Lesung)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).