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Datum

So / 18. Okt
14:00
Mit Anmeldung
Alter Jüdischer FriedhofFoto: Wikimedia / UlrichAAB
Führung über den Alten Jüdischen Friedhof: Dresden als neue Heimat

Zum Jahr der jüdischen Kultur 

Der Alte jüdische Friedhof ist ein beredtes Zeugnis für die Wiederansiedlung von Juden in Dresden. Mit seinem Machtantritt 1694 hatte August der Starke das Land bewusst für Menschen aus anderen Ländern geöffnet. Damit schuf er die Voraussetzung für eine aufblühende kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Sachsens. 

Auf diesem Rundgang werden jüdische Persönlichkeiten vorgestellt, die in dieser Zeit nach Dresden kamen und die Stadt für gut 200 Jahre wesentlich mitprägten: Dazu gehörten die Familien Kaskel, Gutmann, Elimeyer, Wolfsohn und Fiorino, die im Mittelpunkt dieses Rundgangs stehen.

Eine Veranstaltung des Sächsischen Musikvereins in Kooperation mit Hatikva e. V.

  • Treff: 
    Alter Jüdischer Friedhof
    Pulsnitzer Straße 12
    01099 Dresden

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Eintritt frei
Mi / 21. Okt
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein historisches Porträt eines Mannes in formeller Kleidung, der an einem Tisch mit einer geöffneten Holzkiste sitzt. Der Mann blickt gedankenverloren zur Seite und hält in seiner Hand einen Schreibfeder.Friedrich Gotthard Naumann: Johann Gottlieb Naumann, Öl auf Leinwand, 1780 | © Städtische Galerie – Gemäldesammlung, Museen der Stadt Dresden
Johann Gottlieb Naumann

Der Dresdner Amadeus?!

Der Lebensweg des sächsischen Hofkomponisten Johann Gottlieb Naumann (1741–1801) führte von Dresden über Italien, Schweden und Dänemark immer zurück an den Dresdner Hof, wo er lebenslang verpflichtet wurde. Seine spannende Biografie und einige seiner herrlichen Kompositionen werden vorgestellt und beleuchtet.

  • Mit Dr. Romy Donath (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Sa / 24. Okt
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein Porträt eines Mannes in historischer Kleidung mit lockiger weißer Perücke. Der Hintergrund ist in schlichten, dunklen Tönen gehalten.Gottfried Hempel: Christian Fürchtegott Gellert, Öl auf Leinwand, 1752 | © Wikimedia
»Der unsterbliche Autor«. Ein Abend zu Leben und Werk des populärsten Dichters der Aufklärung

Christian Fürchtegott Gellert

»Berühmt zu werden, ist nicht schwer, man darf nur viel für kleine Geister schreiben; doch bey der Nachwelt groß zu bleiben, dazu gehört noch etwas mehr, als, seicht am Geist, in strenger Lehrart schreiben« – das schrieb Gellert in seinem Gedicht »Der unsterbliche Autor«. Die Werke Gellerts sind heute weitgehend vergessen. Zu Unrecht, meint der Leipziger Schillerverein und versucht, mit szenischen Lesungen und kleinen Spielszenen Gellert wieder ins Gedächtnis zu rufen.

  • Mit Mitgliedern des Leipziger Schillervereins e. V. (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Leipziger Schillerverein e. V.
So / 25. Okt
14:00
Mit Anmeldung
Neuer Jüdischer Friedhof Dresden (2)Foto: © Dr. Bernd Gross
Führung über den Neuen Israelitischen Friedhof

Zum Jahr der jüdischen Kultur 

Im 19. und 20. Jahrhundert prägten Juden in Dresden wesentlich die Entwicklung dieser Stadt, bis diese fruchtbare Periode durch die Nationalsozialisten beendet wurde. Trotz schwerer Schäden durch den Bombenangriff 1945 blieben auf diesem Friedhof auch viele prachtvolle Grabstätten erhalten und erzählen von Familien, die sich bis 1933 besonders für diese Stadt engagierten. Sie prägten ihre Heimatstadt über viele Jahrzehnte kulturell, geistig und auch wirtschaftlich. Auf diesem Rundgang folgen wir den Geschichten – u. a. der Familien Arnhold, Klemperer, Gutmann, Joachimsthal und vieler anderer.

Eine Veranstaltung des Sächsischen Musikvereins in Kooperation mit Hatikva e. V.

  • Treff: 
    Neuer Israelitischer Friedhof
    Fiedlerstraße 3
    01307 Dresden

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Eintritt frei
Mi / 4. Nov
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine schwarz-weiße Porträtaufnahme eines Mannes in einem Anzug. Der Mann schaut direkt in die Kamera.Paul Aron | © Agata Schindler
Paul Aron – ein jüdischer Musiker und Dresdner Konzertveranstalter

Zum Jahr der jüdischen Kultur

1886 wurde der vielseitige Komponist und Dirigent Paul Aron in Dresden geboren. Er studierte bei Max Reger und initiierte in Dresden die Musikreihe „Neue Musik Paul Aron“. 1933 floh er zunächst in die Tschechoslowakei, später nach Kuba und in die USA, wo er verstarb. Prof. Dr. Matthias Herrmann stellt Leben und Wirken des Komponisten vor.

  • Mit Prof. Dr. Matthias Herrmann (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.
Sa / 7. Nov
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine historische Straßenschlacht mit Soldaten, Artillerie und einem brennenden Gebäude im Hintergrund. Die Szene vermittelt Chaos und Intensität eines Kampfes in einer urbanen Umgebung.Maiaufstand 1849 in Dresden | Foto: © Wikimedia
»Auf die Barrikaden!«

Stürmische Ereignisse im Mai 1849 in Dresden

Im 19. Jahrhundert strebte das wirtschaftlich erstarkende Bürgertum nach mehr persönlichen Rechten, Freiheiten und politischer Mitsprache – auch in Dresden. Bilder, Dokumente und Berichte von Akteuren und Beobachtern schildern anschaulich und hautnah die Ereignisse des Jahres 1849 in Dresden.

  • Mit Lutz Reike (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 11. Nov
18:00
Mit Anmeldung
Cesare MeccareCesare Meccare: Cicero klagt gegen Catilina, Fresko, 1889 | © Wikimedia
Catilina-Dramen im Umkreis der europäischen Revolution von 1848/49

Alexandre Dumas, Henrik Ibsen und Ferdinand Kürnberger schrieben im Kontext der europäischen Revolution sogenannte Catilina-Dramen. Lucius Sergius Catilina war ein römischer Verschwörer, der versucht hatte, mit Gewalt Macht zu erlangen und letztendlich scheiterte. Die traditionelle Perspektive auf den „Bösewicht“ erfährt in den literarischen Werken geradezu stufenweise eine Umwertung – allerdings nicht traditionslos: Im 18. Jahrhundert standen Prosper Jolyot Crébillon und Voltaire gegen Giambattista Casti und Antonio Salieri.

  • Mit Dr. Jürgen Klose (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit der Dresdner Goethe-Gesellschaft e.V.
Sa / 14. Nov
17:00
Mit Anmeldung
KG Lyrikabend
Die Faust war eine geöffnete Hand mit fünf Fingern

Lyrikabend anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur

Jehuda Amichai (1924 - 2000) gilt als einer der großen hebräischen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Gedichte handeln von Liebe, Verlust, Krieg und dem unerschütterlichen Glauben an den Menschen. 

Mit »Die Faust war eine geöffnete Hand mit fünf Fingern« bringen seine Tochter Emanuella Amichai, der Schauspieler und Regisseur Bernhard Stengele und Robert Herrmann nun einen eindringlichen Dialog zwischen Israel und Deutschland auf die Bühne. Gemeinsam verbinden sie Poesie, Musik und persönliche Erzählung zu einem dichten künstlerischen Erlebnis. 

Die hebräischen Originaltexte Amichais treffen auf ihre deutsche Interpretation durch Bernhard Stengele und schlagen so die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Erinnerung und Verantwortung. Robert Herrmann begleitet den Abend improvisatorisch am Klavier und öffnet einen musikalischen Raum, in dem Amichais Lyrik neu klingt. 

  • Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 18. Nov
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein Porträt eines Mannes mit dunklem Haar, der einen eleganten Mantel mit Pelzkragen trägt. Er blickt zur Seite, wobei der Hintergrund dunkel gehalten ist, um die Person hervorzuheben.Ferdinand Schimon; Carl Maria von Weber, Öl auf Leinwand, 1825 | Foto: © Städtische Galerie – Gemäldesammlung, Museen der Stadt Dresden
Carl Maria von Webers Verhältnis zum Judentum im Spannungsfeld von Vorurteil und Aufklärung

Zum Jahr der jüdischen Kultur

Im 19. Jahrhundert war der Antisemitismus stark verbreitet. Auch einige Musiker und Künstler äußerten sich öffentlich antisemitisch – allen voran Richard Wagner. Dass auch Carl Maria von Weber und seine Familie antisemitisch eingestellt waren, wird vor allem in Webers angespanntem Verhältnis zu seinem Verleger Schlesinger deutlich. Prof. Dr. Schmuhl untersucht erstmalig die Quellenlage zu diesem Thema.

  • Mit Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.
Mi / 25. Nov
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein Porträt kombiniert mit einem Hintergrund, der eine landschaftliche Szene und handgeschriebene Zeilen darstellt. Der Text "mir war unendlich wohl ... Ludvig Richter in Civitella" ist darübergelegt.Motiv zum Film | Foto: © Ernst Hirsch
»Ludwig Richter in Civitella«

Der Film behandelt die Italienreise des Künstlers 1824/1825. Der romantische Maler Ludwig Richter (1803- 1884) aus Dresden hielt sich von 1823 bis 1826 zu einem Studienaufenthalt in Italien auf. Nach zahlreichen Skizzen entstanden später im Atelier in Meißen 26 Gemälde mit italienischen Motiven, die heute in bedeutenden Kunstsammlungen zu finden sind. Der Film folgt den Spuren des Malers im mittelitalienischen Sabinergebirge an die Orte, die der Künstler zeichnete.

  • Mit Ernst Hirsch
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Sa / 5. Dez
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine inszenierte Szene mit kostümierten Puppen in einem historischen Raum, wobei ein großer goldener Schuh im Vordergrund steht. Die Figuren scheinen in einem Theaterstück oder einer künstlerischen Darstellung zu agieren.Szenenfoto aus Aschenbrödel | Foto: © Kleines Salontheater Dresden
»Drei Haselnüsse für Aschenbrödel«

Das berühmte Märchen, welches auch in Moritzburg verfilmt worden ist, wird für Groß und Klein im Papiertheater-Format gezeigt. Das Kleine Salontheater Dresden hat die liebevolle Bearbeitung und Umsetzung des Märchens für das traditionelle Theater der Biedermeierzeit arrangiert.

  • Mit Karl Gündel (Leitung)
  • Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Sa / 12. Dez
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine lebendige Weihnachtsmarktszene mit bunten Ständen und vielen Menschen, die über einen schneebedeckten Markt schlendern. Im Mittelpunkt steht das Cover des Buches "Weihnacht-Abend" von Ludwig Tieck, illustriert von Gerda Raidt.Buchcover zu Ludwig Tiecks „Der Weihnachtsabend“ | Foto: © Insel-Verlag
»Der Weihnachtsabend« von Ludwig Tieck

Ludwig Tieck gilt als „König der Romantik“. Seine teils düsteren Geschichten regen zum Nachdenken an. Auch seine Weihnachtsgeschichte fasziniert durch eine Gratwanderung zwischen Realität, Fantasie und Erlösung.

  • Mit Lutz Reike (Lesung)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).