
Francesco Algarotti
Kunstankäufe im Auftrag des sächsischen Königs
Der Venezianer Algarotti übernahm ab 1742 die Bildankäufe für den sächsischen Hof. Auf seinen drei Italienreisen erwarb er eine Reihe von bedeutenden Werken, wie z. B. das »Schokoladenmädchen« von Liotard. Seine Zeit in Dresden beleuchtet eine spannende Facette des sächsischen Hoflebens.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Elbvenezianischen Carnevals statt.
- Mit Klaus-Werner Haupt (Lesung)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Goethe, Brasilien und die brasilianische Malvengattung Goethea
Goethe war einer der großen Brasilienkenner seiner Zeit. Die einzige Pflanzengattung, die nach Goethe benannt ist, ist die brasilianische Malvengatung Goethea. Goethe schrieb an Nees von Esenbeck im März 1826: »Hiezu füge noch eine Bitte um einige Abdrücke der Goethea, welche ich möchte illuminieren lassen.«
Gern empfing er in Weimar Brasilianisten und Brasilienreisende wie Martius, Eschwege und Sternberg. Auch Madame Vogel aus Dresden wurde gern in Weimar empfangen, umso mehr, da sich eine berühmte Brasilienreisende in ihrer Begleitung befand.
- Mit Sylke Schneider (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

»Das Heulen der Füchse und Wölfe«
Caspar David Friedrich und Heinrich von Kleist
Der Maler Caspar David Friedrich und der Schriftsteller Heinrich von Kleist lebten in Dresden nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. Sie kannten und schätzten sich; Kleist hat Friedrich mehrfach öffentlich verteidigt. Der renommierte Kleist-Forscher Hans-Jochen Marquardt spürt der Beziehung der beiden Genies nach.
- Mit PD Dr. Hans-Jochen Marquardt (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

»Ein romantischer Wirrwarr«
Katrin Rönnebeck ‚erOpert‘ Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen«
»Hoffmanns Erzählungen« gehört zu den faszinierendsten Rätseln der Operngeschichte. Der Komponist Jacques Offenbachs verstarb noch vor der Uraufführung und hinterließ ein vielgestaltiges Opernfragment. In dem Werk mischen sich groteske und unheimliche Elemente aus den Novellen E. T. A. Hoffmanns mit der Biographie des Dichters zu einer bizarren Traumwelt. Merkwürdig wechseln die Figuren ihre Identitäten, verfolgen dämonische Gegenspieler unerbittlich alle Liebesversuche und zerrinnen gerade entstandene Lebensmöglichkeiten unversehens zu Nichts – schnell kann man zwischen Dichtung und Wahrheit, zwischen Fiktion und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden. Dazu die herrliche Musik Offenbachs, die permanent zwischen Operette und großer Oper schwankt und zum genauen Hinhören einlädt.
- Mit Katrin Rönnebeck (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
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Opernbesuche in der Literatur
Carl Maria von Webers »Freischütz« im Roman
Opernhäuser sind seit mehr als 200 Jahren in Romanen und Novellen oft und variationsreich bespielte Handlungsorte. Der Vortrag stellt das Opernhaus als literarischen Topos vor und konzentriert sich dann – anlässlich des 200. Todesjahres Carl Maria von Webers – vor allem auf zwei Romane, in denen Aufführungen des »Freischütz« mit sehr unterschiedlichen Akzentsetzungen geschildert werden: auf Wolfgang Schlüters »Anmut und Gnade« (2007) und auf Uwe Tellkamps Dresden-Roman »Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land« (2008).
- Mit Dr. Ariane Ludwig (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
In Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Dresden e. V.

Erfahrung des Abgründigen
Annette von Droste-Hülshoff
Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff zeigt in ihren Werken eine tiefe Auseinandersetzung mit dunklen, existenziellen Themen. Sie thematisiert Leid und Vergänglichkeit und zeigt eine Spannung zwischen der Schönheit der Welt und einer inneren Zerrissenheit. Die bekannte Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz widmet sich der Dichterin und ihrem Werk.
- Mit Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Am Grabe Webers zum 200. Todestag
Gedenkfeier auf dem Alten Katholischen Friedhof
In Kooperation mit dem Freundeskreis Carl Maria von Weber Hosterwitz e. V. wird am Grabe Carl Maria von Webers anlässlich seines 200. Todestages eine Gedenkveranstaltung durchgeführt.
Der Schauspieler Johannes Gärtner wird Richard Wagners Grabrede auf dem Alten Katholischen Friedhof vortragen, die vor 200 Jahren an dieser Stelle durch Wagner selbst vorgetragen worden ist. Musikalisch wird die Veranstaltung durch Schülerinnen und Schüler des Landesgymnasiums umrahmt.
- Mit Schülern/innen des Landesgymnasiums für Musik und Johannes Gärtner (Lesung)
Foto: © Michael R. Hennig (DML-BY)

»Im Klange meiner Lieder findet ihr mich wieder ...«
Aus dem Leben von Carl Maria von Weber
»Weber, sind Sie denn wirklich ein berühmter Mann?!«, soll der Intendant des Dresdner Hoftheaters Wolf Adolf August von Lüttichau seinen Kapellmeister Weber gefragt haben, als er erkannte, dass dieser in Berlin enthusiastisch gefeiert wird. Bis es dazu kommen konnte, musste Weber in seinem Leben viele Hindernisse überwinden. Folgte er in dieser Zeit stets »beharrlich« seinem Ziel – wie er es in den Statuten des »Harmonischen Vereins« formulierte – oder geriet er manchmal auch auf Abwege?
Begleiten wir den Komponisten auf seinem Lebensweg anhand der lebendigen Schilderungen seines Sohnes Max und neuester Erkenntnisse aus der von Christoph Schwandt verfassten Biographie Webers.
- Mit Lutz Reike (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Lord Findlater und die Gärten seiner Zeit
Im Jahr 1811 starb Lord Findlater auf seinem Loschwitzer Weinberg und hinterließ seinem Sekretär Fischer ein gigantisches Vermögen. Im anschließenden Erbstreit mit den schottischen Angehörigen des Lords wird Fischer vor dem Gerichtshof in Edinburgh von eben jenem Dresdner Anwalt Christian Gottlieb Eisenstuck vertreten, der zeitgleich eine entscheidende Rolle im Mordprozess Kügelgen spielte. Findlaters Leben und Wirken werden vorgestellt.
- Mit Dr. Martin Päckert und Frank Klyne (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Klaus Günzel
Leben und Werk des Zittauer Bibliothekars, Schriftstellers und Romantik-Kenners
Klaus Günzel gehört zu den renommiertesten Literaturforschern der DDR. Er war ab 1957 Bibliothekar an der Christian-Weise-Bibliothek Zittau und veröffentlichte zahlreiche Schriften, Beiträge zur klassischen deutschen Literatur und vor allem zur deutschen Romantik, die sich später zum Schwerpunkt seines Schaffens entwickelte. Ab 1984 lebte er als freischaffender Schriftsteller in der DDR und gab mehrere Bibliographien, u. a. über E. T. A. Hoffmann, Heinrich von Kleist und Ludwig Tieck heraus. Uwe Kahl stellt Leben und Werk des Schriftstellers vor.
- Mit Uwe Kahl (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Die Familie von Kaskel
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Die spannenden Biografien der Familienmitglieder der Kaskels werden vom 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein vorgestellt.
- Mit Dr. Matthias Donath (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Wilhelm Gottlieb Becker
Leben und gartentheoretisches Werk
Wilhelm Gottlieb Becker (1753–1813) zählte zu den bedeutenden Figuren der deutschen Spätaufklärung und war einer der aktivsten Gartenpublizisten um 1800. Er trieb die Diskussion um die Weiterentwicklung einer landschaftlichen Gartenkunst in Deutschland maßgeblich voran. Der Vortrag erhellt Beckers Person, seine gartentheoretischen Werke und Ansätze, die heute weitestgehend in Vergessenheit geraten sind. Zudem werden Schlaglichter auf sein Dresdner Netzwerk geworfen, da er u. a. dem »Körner-Kreis« angehörte.
- Mit Dr. Anja Gottschalk (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit der Dresdner Goethe-Gesellschaft e. V.