Anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur werden die kulturellen Leistungen der Familie von Kaskel auf dem Gebiet der Musik, Literatur und Architektur für Dresden erstmalig gewürdigt und ihre Netzwerke zu den Dresdner Künstlerkreisen (u. a. Clara Schumann, den Kügelgens, Ludwig Tieck etc.) aufgezeigt. Das Kügelgenhaus hat einen konkreten biografischen Bezug zur Familie Kaskel, denn die Kinder von Michael Kaskel (1775—1845) und die des Malers Gerhard von Kügelgen (1772—1820) lernten sich 1813 kennen und unterhielten eine lebenslange Freundschaft.
Im Rahmen von »TACHELES – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026«
In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V. und Hatikva e. V.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Termine zur Ausstellung

Die Kaskels. Kunst, Kultur und Kommerz
Eröffnung der Sonderausstellung
Anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur zeigt das Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik eine Ausstellung über die Familie von Kaskel, die vor allem im 19. Jahrhundert das Kunst- und Kulturleben Dresdens stark prägte.
- Mit Brita Wiederanders (Hammerflügel)
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Die Familie von Kaskel
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Die spannenden Biografien der Familienmitglieder der Kaskels werden vom 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein vorgestellt.
- Mit Dr. Matthias Donath (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Kompositionen der Familie von Kaskel
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Mehrere Mitglieder der Familie von Kaskel wirkten als Komponisten, darunter Sophie Gräfin von Baudissin, geborene Kaskel (1817–1894), Carl Freiherr von Kaskel (1797–1874) sowie dessen Enkelsohn gleichen Namens Carl von Kaskel (1866–1943). Von letztgenanntem wurden vier Opern am Sächsischen Staatstheater aufgeführt. Ihre Kompositionen sind vollkommen in Vergessenheit geraten und erklingen erstmalig seit mehr als hundert Jahren wieder.
- Frank Blümel (Tenor) und Marc Kirsten (Hammerflügel)
- Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Jüdische Komponisten in Dresden
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Über Jahrhunderte wirkten jüdische Musiker und Komponisten in Dresden. Das Ensemble Mediterrain stellt einige ihrer Werke gemeinsam mit Dr. Agatha Schindler als Moderatorin vor.
- Mit dem Ensemble Mediterrain und Dr. Agatha Schindler (Moderation)
- Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Paul Aron – ein jüdischer Musiker und Dresdner Konzertveranstalter
Zum Jahr der jüdischen Kultur
1886 wurde der vielseitige Komponist und Dirigent Paul Aron in Dresden geboren. Er studierte bei Max Reger und initiierte in Dresden die Musikreihe „Neue Musik Paul Aron“. 1933 floh er zunächst in die Tschechoslowakei, später nach Kuba und in die USA, wo er verstarb. Prof. Dr. Matthias Herrmann stellt Leben und Wirken des Komponisten vor.
- Mit Prof. Dr. Matthias Herrmann (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Carl Maria von Webers Verhältnis zum Judentum im Spannungsfeld von Vorurteil und Aufklärung
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Im 19. Jahrhundert war der Antisemitismus stark verbreitet. Auch einige Musiker und Künstler äußerten sich öffentlich antisemitisch – allen voran Richard Wagner. Dass auch Carl Maria von Weber und seine Familie antisemitisch eingestellt waren, wird vor allem in Webers angespanntem Verhältnis zu seinem Verleger Schlesinger deutlich. Prof. Dr. Schmuhl untersucht erstmalig die Quellenlage zu diesem Thema.
- Mit Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

