
Führung über den Alten Jüdischen Friedhof: Dresden als neue Heimat
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Der Alte jüdische Friedhof ist ein beredtes Zeugnis für die Wiederansiedlung von Juden in Dresden. Mit seinem Machtantritt 1694 hatte August der Starke das Land bewusst für Menschen aus anderen Ländern geöffnet. Damit schuf er die Voraussetzung für eine aufblühende kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Sachsens.
Auf diesem Rundgang werden jüdische Persönlichkeiten vorgestellt, die in dieser Zeit nach Dresden kamen und die Stadt für gut 200 Jahre wesentlich mitprägten: Dazu gehörten die Familien Kaskel, Gutmann, Elimeyer, Wolfsohn und Fiorino, die im Mittelpunkt dieses Rundgangs stehen.
Eine Veranstaltung des Sächsischen Musikvereins in Kooperation mit Hatikva e. V.
- Treff:
Alter Jüdischer Friedhof
Pulsnitzer Straße 12
01099 Dresden
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Führung über den Neuen Israelitischen Friedhof
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Im 19. und 20. Jahrhundert prägten Juden in Dresden wesentlich die Entwicklung dieser Stadt, bis diese fruchtbare Periode durch die Nationalsozialisten beendet wurde. Trotz schwerer Schäden durch den Bombenangriff 1945 blieben auf diesem Friedhof auch viele prachtvolle Grabstätten erhalten und erzählen von Familien, die sich bis 1933 besonders für diese Stadt engagierten. Sie prägten ihre Heimatstadt über viele Jahrzehnte kulturell, geistig und auch wirtschaftlich. Auf diesem Rundgang folgen wir den Geschichten – u. a. der Familien Arnhold, Klemperer, Gutmann, Joachimsthal und vieler anderer.
Eine Veranstaltung des Sächsischen Musikvereins in Kooperation mit Hatikva e. V.
- Treff:
Neuer Israelitischer Friedhof
Fiedlerstraße 3
01307 Dresden
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.